in Sexgeschichten

Du kannst mir alles anvertrauen

Du kannst mir alles anvertrauen

Als ich endlich an diesem Abend nach Hause kam, war ich fix und fertig. Der Tag an der Uni hatte mich wirklich geschafft. Hätte ich früher gewusst, was für eine Arbeit dieses Germanistikstudium mit sich brachte, hätte ich es mir vielleicht anders überlegt. Obwohl… dann hätte ich auch nie Christian kennengelernt. Und das wäre viel schlimmer. Christian und ich waren nun seit über einem Jahr ein Paar und wir hatten uns vor kurzem auch eine gemeinsame Wohnung gesucht. Es war herrlich die Abende nicht mehr allein verbringen zu müssen…
Das Pling meines Handys riss mich aus meinen Gedanken. Es war eine Nachricht von Christian. Es würde wohl später werden bei ihm.
Hmm, wie war das mit dem ‚Abende allein verbringen‘?
Aber es machte mir nichts aus. Er hatte einfach viel zu tun. Ein Jura Studium konnte es schon ganz schön in sich haben. Und ich bewunderte ihn dafür, wie er sich durch die Wälzer von Rechtsbüchern arbeitete und sein Ziel nicht aus den Augen verlor. Ich legte lächelnd das Handy beiseite und stieg als erstes unter die Dusche. Dann machte ich das Abendessen für uns und setzte mich dann vor meinen Laptop um meine beste Freundin Jenny per Video anzurufen.
„Hast du Zeit?“, fragt ich sie, als sie mit einem Grinsen vor ihrem Bildschirm erschien.
„Na klar. Für dich immer.“
„Wie geht es dir?“
„Gut. Soweit“, sagte sie und wir begannen uns wie alte Freundinnen auszufragen. Ich erfuhr, dass sie – mal wieder – einen neuen Freund hatte. Rick. Und dass der Sex ja sooooo gut mit ihm war. Ja so war Jenny. Sie erzählte mir meist mehr, als ich eigentlich wissen wollte. Und doch wusste ich, dass ich einfach alles mit ihr besprechen konnte.
„Oh, und letztens, du wirst es mir nicht glauben, hat er mich ans Bett gefesselt. Das war so aufregend.“
Ich schmunzelte bei ihren Worten. Das musste es bestimmt sein. Wünschte ich mir so etwas nicht auch mal? Etwas Spannung und etwas Neues im Schlafzimmer?
Ich liebte Christian, doch war unser Liebesleben zurzeit etwas eingerostet. Ich hatte schon mal darüber nachgedacht, ihm davon zu erzählen, doch was würde er von mir denken? Jura, Schlips und Anzug passte einfach nicht zu wilden Bettgeschichten, Fesselspielchen und Bestrafungen. Obwohl, die Bestrafungen vielleicht, er wollte ja schließlich Anwalt werden… Aber Christians geheimnisvolle Art machte es mir auch nicht einfacher, zu erkennen, ob er so etwas vielleicht auch mochte.
„Veronica, hallo?“, hörte ich Jenny sagen und schnell wanderte mein Blick wieder zum Bildschirm. Ich hatte völlig vergessen, dass sie mich ja die ganze Zeit über beobachten konnte.
„Ähm, ja?“
Sie lachte laut und rückte etwas näher an ihre Kamera heran. „Ich erzähle dir grad von etwas SM und du bist völlig abwesend. Was ist los?“
„Gar nichts“, sagte ich und fasste meinen Mut zusammen. Jenny konnte ich doch alles sagen. „Es ist nur… das klingt echt gut.“
„Ich hab‘s gewusst“, lachte sie und ich konnte mir mein Grinsen auch nicht verwehren. „Du stehst auf SM?“
„Ich würd‘s ja gerne mal ausprobieren“, sagte ich sachlich und zuckte mit den Schultern. Sie musste ja nicht unbedingt wissen, dass ich davon schon länger träumte.
„Musst du unbedingt mal. Ist echt aufregend. Was sagt Christian dazu?“
„Er weiß es nicht. Ich habe ihm nichts gesagt und das bleibt auch so.“
„Ach komm schon. Wie willst du sonst in den Genuss kommen?“
„Nein, Jenny. Wie sieht das denn bitte aus? Soll ich sagen ‚hey Schatz. Fesselst du mich nachher ans Bett und machst mich dir zu Willen? ‘ So nötig hab ich es nun auch nicht.“
„Ich meine ja nur“, sagte Jenny und hob abwehrend die Arme. „Aber ich bin dafür, du sagst es ihm einfach.“
„Ich hab Angst, dass es unsere Beziehung kaputt macht, wenn er das nicht auch will. Und ich mag sie momentan so, wie sie ist.“
Das laute Poltern unserer Wohnungstür, die zufiel, ließ mich zusammenzucken.
„Christian ist zuhause. Ich melde mich am Wochenende bei dir, ja?“
„Ja wie auch immer. Aber sag nicht ich hätte nichts gesagt. Hab dich lieb.“ Sie sandte mir per Web-Cam einen Kuss und loggte sich aus.
„Hey Schatz“, rief ich und sprang auf. Als ich ihm in die Küche folgte, wo er sich mit einem Seufzer auf einem der Stühle niederließ, stellte ich mich hinter ihn und legte meine Hände sanft auf seine Schultern. Ich lehnte mich vor und küsste ihn sanft auf die Wange. „Wie war dein Tag?“
„Hart“, sagte er und sah mich mit seinen eisblauen Augen an. Wieso schmunzelte er so? Und wieso kribbelte mein ganzer Körper bei diesem Wort? So als hätte er es ganz absichtlich benutzt. Aber das konnte er ja gar nicht. Schließlich hatte ich nicht mit Christian darüber gesprochen, sondern mit Jenny.
„Du hast gekocht“, sagte er und zog mich auf seinen Schoß.
Ich lachte verlegen und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen, bevor ich aufstand um die Suppe, die ich gekocht hatte, aufzuwärmen. Während Christian schnell unter die Dusche sprang, deckte ich den Tisch und wir aßen anschließend gemeinsam unser Abendessen. Den restlichen Abend verbrachten wir kuschelnd auf dem Sofa bei einer DVD.

Der kommende Tag war ähnliche langweilig und ernüchternd und ich sowas von froh, als ich endlich die Haustür aufschloss und mir der Duft von Tomaten und Basilikum entgegenkam.
Moment. Tomaten und Basilikum?
Ich ließ meine Tasche im Flur fallen und ging in die Küche um zu sehen, was hier los war. Ich musste mir sehr stark ein Lachen verkneifen als ich Christian am Herd stehen sah, mit Schürze und einem Holzlöffel in der Hand.
„Das riecht aber gut“, sagte ich und lehnte mich grinsend in den Türrahmen.
Christian sah mich über seine Schulter hinweg an und lächelte süß. „Und wie es schmeckt“, sagte er und hielt mir den Kochlöffel mit etwas Tomatensauce hin. Ich probierte sie und konnte mir ein von meinen Geschmackssensoren hervorgerufenes Stöhnen nicht verkneifen.
„Mhhhh“, entkam es meiner Kehle und ich bekam dafür einen Kuss auf die Wange. „Wie komme ich denn zu der Ehre?“
„Ich dachte, es wäre nur fair.“
Ich grinste immer noch und setzte mich. Ich beobachtete Christian, wie er nach einige Zutaten der Sauce beifügte und die Spaghetti durch ein Sieb goss.
Und oh mein Gott, das Essen war der Hammer. Wie Nudeln mit Sauce so lecker sein konnten, wunderte mich immer wieder. Und doch schaffte es Christian immer aus ganz gewöhnlichen Gerichten etwas Zauberhaftes zu machen.
Er hatte mir meine Portion aufgetan und so fragte ich mich, wieso es relativ wenig war. Ich spekulierte ja auf einen Nachtisch, der womöglich im Kühlschrank auf mich wartete.
Als wir beide aufgegessen hatten und Christian die Teller abräumte, konnte ich meine Neugier nicht abschütteln und tapste leise hinter Christians Rücken zum Kühlschrank. Ich hatte ihn gerade geöffnet und zu meinem Bedauern keine süße Nachspeise gefunden, als sich Christian hinter mir räusperte.
Ich drehte mich breit grinsend zu ihm um.
„Was suchst du?“, fragte er mich mit hochgezogener Braue.
Ich schob meine Unterlippe nach vorne und tat schmollend. „Ich dachte, es gibt noch was Süßes.“
Christian lachte und zog mich in seine Arme. Dann drückte er mich zurück sodass wir Arm in Arm aus der Küche gingen und den Flur entlang.
„Das Dessert gibt es aber hier“, hauchte er mir entgegen, bevor er seine Lippen auf meine legte und die Tür zu unserem Schlafzimmer öffnete.
Ich hatte die Augen geschlossen und so fiel mir erst als er den Kuss beendete auf, dass es stockfinster im Zimmer war.
Hatte ich irgendetwas verpasst?
Doch ich kam gar nicht dazu, mir weiter Gedanken zu machen, da Christian mich in einen weiteren intensiven Kuss verwickelte. Seine Lippen fühlten sich so unglaublich weich an und ich liebte es, ihn zu küssen. Wie von selbst fuhren meine Hände zu seinem schwarzen Haar und vergruben sich tief in dieser perfekten Länge. Ich spürte seine Hände am Saum meines Shirts und ließ es mir von ihm ausziehen. Dann wanderten sie wieder tiefer und strichen über meinen nun nackten Bauch. Ich konnte mir ein Kichern nicht verkneifen, weil die leichte Berührung kitzelte. Er öffnete geschickt den Knopf meiner Hose und schon lag sie neben meinem Shirt auf dem Boden. Dann legte er seine Arme um mich und ich genoss seine innige Umarmung. Er platzierte einen lieben Kuss auf meinen Kopf, kurz bevor er den Verschluss meines BH’s aufspringen ließ. Ich sah ihn an, konnte aber nur seinen Umriss erkennen, da vom Flur aus zu viel Licht kam. Langsam streifte er mir den BH von den Schultern.
Ich fragte mich, was er nun vor hatte. Es fühlte sich irgendwie anders an, als sonst. Irgendwie prickelnder.
Christian nahm meine Hand in seine und führte mich zu unserem großen Doppelbett. Ich folgte seinen stummen Anweisungen und legte mich in die Mitte des Bettes. Christian war mit einem Mal über mir und drückte seine Lippen wieder auf meine. Unsere Zungen berührten einander und ich stöhnte heiser in unseren Kuss.
„Leg die Arme über deinen Kopf“, flüsterte er mir zu und ehe ich darüber nachdenken konnte, hatte ich es getan und er sie mit weichen Handschellen ans Bett gefesselt.
„Christian?“, fragte ich ihn, als ich die Fesseln testete und keinen einfachen Schließmechanismus fand. Ich beobachtete ihn, wie er aufstand und sein Hemd und seine Hose auszog. Nur noch in Boxershorts stand er da und blickte auf mich hinab.
„Weißt du, ich hatte gestern eigentlich gar nicht lauschen wollen“, sagte er und wandte sich von mir ab. Er ging zu einer Kommode und entzündete eine Kerze. Das schwache Licht sah unglaublich schön auf seiner Brust aus. „Aber euer Gesprächsthema hat mich irgendwie gefesselt. Wortwörtlich.“ Christian lachte leise und entzündete eine weitere Kerze. Dann noch eine und dann noch drei weitere bis unser ganzes Schlafzimmer in ein angenehmes Licht getaucht war. Er schaltete das Licht auf dem Flur aus und kam dann zu unserem Bett zurück.
Auf dem ich ja immer noch gefesselt war. Und ich musste zugeben, dass mir das irgendwie gefiel.
„Ich soll dich also ans Bett fesseln und dich mir zu Willen machen, ja?“
Oh Gott.
Erst jetzt verstand ich es richtig. Er hatte mein Gespräch mit Jenny gehört. Und nun benutzte er meine Worte. Was sollte ich sagen?
„Ich… bin dir doch zu Willen“, sagte ich leise und versuchte aus seiner Mimik schlau zu werden.
„Aber noch nicht so, wie ich dich heute Nacht haben will“, sagte er und kniete sich zu mir aufs Bett.
Mein Herz schlug wie wild, als er mich aus seinen hell strahlenden Augen ansah und von unter seinem Kissen eine Augenbinde hervorzog. Er legte sie mir über die Augen und band sie an meinem Hinterkopf fest.
„Christian“, hauchte ich und fühlte mich mit einem Mal so verloren.
„Ja?“, sagte er und seine Stimme klang dabei viel strenger, als ich sie gewohnt war. Viel bestimmender und stärker.
Ich sagte nichts, sondern fühlte nur noch. Ich spürte seine Blicke auf mir und meine Haut begann zu kribbeln, obwohl er mich gar nicht berührte.
„Du musst das nicht tun.“
„Aber ich will es. Und jetzt dreh dich auf den Bauch“, befahl er mir und ich versuchte seiner Anweisung zu folgen.
Oh Gott, er würde es wirklich tun.
Mit verschränkten Armen lag ich auf dem Bauch und wusste nicht, was kommen würde.
Und diese Tatsache machte mich wirklich an.
„Heb dein Becken an“, sagte er und hob es an, nur um zu spüren, dass er seine Beine unter mich schob und nun mein Becken direkt auf seinem Schoß lag.
„Wie lange träumst du schon davon?“, fragte er mich immer noch mit diesem strengen Tonfall, der mir eine Gänsehaut bescherte.
Ich biss mir auf die Zunge – und schrie nur Sekunden später auf, als seine flache Hand auf meinem Hintern landete.
„Antworte mir, sonst schlage ich nochmal zu“, drohte er mir und ich versuchte das leichte Brennen meiner Haut zu vergessen und mich auf die gestellte Frage zu konzentrieren.
„Ich… ähm… seit einiger Zeit.“
Ein weiterer Schlag traf diesmal meine andere Backe und wieder ich stieß einen spitzen Schrei aus.
„Und wieso hast du mir nicht davon erzählt?“, fragte er und schlug noch einmal zu.
Es tat nicht weh, doch überraschte es mich immer und ich spürte, wie ich unweigerlich feucht wurde. Ich konnte doch nichts dafür, dass mich diese herrische Art von Christian so an machte. Ich hatte ja nicht einmal gewusst, dass er eine solche Seite hatte.
„Ich hatte Angst du würdest es abstoßend finden“, gestand ich ihm.
„Aber, aber“, sagte er zärtlich und tätschelte behutsam meinen Hintern, der noch immer von seinen Schlägen kribbelte. „Vor mir brauchst du nichts verheimlichen.“ Seine Hand verschwand zwischen meinen Beinen und schon rieb er meine Perle leicht hin und her. „Und abstoßend ist das nun wirklich nicht.“
Ich stöhnte auf, als er weiter meinen Lustknoten durch den dünnen Stoff reizte. Ich wollte gerade meine Beine ein bisschen weiter spreizen um ihm besseren Zugang zu gewähren, als seine Hand erneut meinen Hintern traf.
„Ahhhhh, Chris“, schrie ich auf, doch folgte gleich ein weiterer Schlag.
„Hast du es dir so vorgestellt?“, fragte er mich und streichelte über die gerade geschlagene Haut.
Ich versuchte mich zu konzentrieren und brachte unter einem Stöhnen, als er mich wieder rieb ein Nicken hervor. Ja. So sollte es sein. Und es war gut. Der Schmerz war da und er fühlte sich gut an. Er belebte meine Sinne, die Christian immer wieder reizte.
„Das hier muss erst mal weg“, sagte er und zog an meinem Tanga. „Hmmm, besser“, hörte ich ihn sagen und er streichelte weiter meinen Hintern. „Willst du mitzählen?“, fragte er mich, doch ich verstand die Frage erst, als seine Hand erneut meine Haut traf.
Ich schrie, doch wandelte sich mein aufschreien mit jedem Schlag mehr und mehr in ein Stöhnen um.
„Und wo sind wir?“, fragte er mich und schon lag seine Hand wieder zwischen meinen Beinen.
„6“, sagte ich stöhnend. Um Himmels Willen, ich hielt das nicht aus. Wie lange wollte er mich noch dieser süßen Folter unterziehen?
„Hast du eine Ahnung, wie feucht du schon bist?“, hauchte er in mein Ohr.
Wann hatte er sich denn bewegt? Ich hatte es gar nicht mitbekommen. Christians Hände fuhren meine Seiten entlang und er drehte mich zurück auf den Rücken. Diese ganze Situation machte mich so unglaublich an, dass ich vor Geilheit schon die Schenkel zusammendrückte. Alles in mir zog sich zusammen, als ich seine Hände meine Beine entlang glitten.
„Oh, Chris“, stöhnte ich, als er sich immer weiter dieser heißen Stelle näherte. Ich spreizte meine Beine für ihn und wurde mit einer leichten Berührung meines Kitzlers belohnt, der mich fast um den Verstand brachte.
„Nein, noch nicht“, sagte er und lachte heiser.
Was? Was wollte er denn noch? Ich wollte nur ihn und zwar ganz tief in mir.
Ich spürte keinerlei Berührung mehr und auch hören konnte ich ihn nicht mehr.
„Christian?“, rief ich nach ihm, doch tat sich nicht. Arg! Was sollte das? „Christian! Lass mich hier nicht so liegen!“
Ein Lachen ließ mich verstummen. „Habe ich nicht vor, meine Liebe. Aber du warst mir schon ein bisschen zu weit. Du brauchst eine kleine Abkühlung“, sagte er und zeitgleich spürte ich den Schmerz eisiger Kälte an meiner Brust.
Ich zog scharf den Atem ein, als er den Eiswürfel an meinen Nippel hielt.
„Und du solltest nicht so einen Lärm machen“, mahnte er mich und ließ das Eis zu meiner anderen Brust gleiten. Doch auch da blieb er nicht lange und schon bahnte sich das schmelzende Eis einen Weg meinen Bauch hinab.
Ich keuchte laut, als Christian den Eiswürfel ohne Vorwarnung genau gegen meinen Kitzler drückte.
„Du warst ziemlich laut und ich finde eine kleine Bestrafung würde dir gut tun“, sagte er und innerlich nickte ich ohne Halt.
Ja. Bestraf mich.
Er nahm den Eiswürfel, der sowieso schon fast komplett geschmolzen war, und stand auf. Ich wartete. Sehnsüchtig auf das, was kommen würde.
Etwas Kühles drückte sich mit einem Mal auf mein Brustbein.
„Weißt du, was das ist?“, fragte Christian wieder mit dieser herrischen Stimme.
Ich schüttelte den Kopf. Ein lautes kurzes Knallen, ließ mich zusammenfahren. Aber er hatte nicht mich damit getroffen, ansonsten hätte ich mit Sicherheit aufgeschrien. Wieder drückte er das Teil wieder auf dieselbe Stelle, nur diesmal wanderte er damit wieder tiefer.
„Ich halte eine Gerte in der Hand“, sagte er sehr sachlich und führte sie mit etwas druck über meinen Venushügel. „Wenn man es richtig macht und nur mit der Spitze die Haut berührt tut es auch nicht sehr weh“, erklärte er.
Oh Gott. Wollte er mich damit schlagen? Wusste er überhaupt, was er da tat? Ein kurzes Gefühl der Angst schien mich zu übermannen, doch schob ich es schnell beiseite. Ich traute Christian.
„Möchtest du wissen, wie es sich anfühlt?“, fragte er mich und ich schloss unter der Augenbinde die Augen.
„Ja“, hauchte ich und machte mich auf den kommenden Schmerz bereit. Er blieb eine ganze Zeit aus – doch dann spürte ich den kurzen ziehenden Schmerz an meinem rechten Nippel, der sich aber fast sofort in Lust verwandelte.
Oh Gott.
Ich stöhnte laut und hätte mich in diesem Moment am liebsten selbst berührt. Doch ich konnte nicht. Auch mein anderer Nippel bekam einen dieser kurzen Schläge ab, doch auch hier war es nur Lust und Verlangen, was ich empfand. Wieder presste ich unweigerlich meine Beine zusammen um die Erregung zu kontrollieren. Wie würde sich ein solcher Hieb an meinem Kitzler anfühlen? Wollte ich das denn wirklich wissen?
„Ich weiß genau was du denkst“, hörte ich Christian mit rauer Stimme sagen. „Spreiz die Beine für mich, Baby.“
Mein Herz schlug wie wild. Ich nickte und tat was er verlangte. Es machte mich wahnsinnig, dass ich einfach nicht sehen konnte, was er tat. Wann er es tat.
Ich zitterte vor Anspannung und wartete darauf, dass die Gerte Kontakt zu meiner Haut bekam, doch es passierte nichts. Nein. Es waren Christians Lippen, die ich immer erkannte, die sich auf meine Schamlippen drückten und dessen Zunge mit meinem Kitzler spielte.
Ich hielt mich an den Fesseln fest und stöhnte lustvoll auf. Oh Gott, ich liebte seine Zunge auf meinem Körper. Ganz besonders, wenn er sie da unten benutzte. Er trieb mich so weit und ich schrie unweigerlich auf, als ich zeitgleich den Schlag der Gerte auf meinem Kitzler und meinen Orgasmus spürte. Er schien sich zu verstärken und mein Körper bebte unter den massigen Gefühlsausbrüchen.
Schweißgebadete blieb ich liegen und spürte Christians Körperwärme, als er sich neben mich legte. Er entfernte mir die Augenbinde und lächelte mich verschmitzt an. Ich forderte seine Lippen und genoss die Zärtlichkeit die er in diesen Kuss steckte. Es tat so gut, ihn wieder ansehen zu können.
„Mach mich los“, bettelte ich. Ich wollte ihn endlich anfassen. Wollte meine Hände, meine Lippen und meine Zunge auf seine Haut drücken.
„Noch nicht. Ein bisschen will ich dich noch quälen“, sagte er und drückte sich hoch. Während seine Hände auf meinem Körper blieben, legte er sich bequem zwischen meine Beine und schnell landeten seine Lippen wieder auf mir. Er fuhr mit seiner Zunge immer wieder zwischen meinen Lippen entlang, umkreiste meinen Kitzler und drang ein Stück in mich ein.
Ich stöhnte die ganze Zeit, konnte und wollte mich nicht mehr zusammenreißen. Er reizte mich einfach zu stark und ließ es alles raus.
Dann spürte ich, wie er seine Finger in mich schob. Sie glitten ganz geschmeidig in mich ich konnte nicht anders, als seinen Bewegungen mit meiner Hüfte zu folgen. Er fingerte mich ohne Gnade mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
„Chris, bitte“, stöhnte ich und wollte ihn endlich haben. Und diesmal befolgte er meine Bitte.
Ich sah ihm aus halb geschlossenen Lidern dabei zu, wie er aus seinen Shorts schlüpfte. Der Anblick, der sich mir bot, ließ mich fast ein weiteres Mal kommen. Ich liebte diesen Mann. In seiner ganzen Pracht stand er da und seine große Erektion wartete nur darauf, endlich in mich zu kommen. Doch er kam nicht wieder aufs Bett mit mir, sondern löste erst noch die Handschellen. Dann verfielen wir in einen wilden Kampf unserer Zungen und rollten uns herum. Ich drückte ihn in die Kissen und setzte mich schnell auf ihn. Allein ihn komplett in mir zu haben, ließ mich fast platzen. Ich bewegte mich auf ihm, schob ihn dabei immer wieder tief in mich. Unser beider Atmung ging schnell und bald konnte ich mich nicht mehr halten und schrie meinen neuen Orgasmus heraus. Christian packte mich, rollte uns herum und drückte mich zurück auf das Bett. Er war noch nicht fertig mit mir und so stieß er kräftig in mich.
Mir war schon völlig schwindelig, als er kam und sich mit einem lauten Stöhnen heiß in mir ergoss. Christian ließ sich neben mir in die Kissen fallen und zog mich in seine Arme.
Ich küsste ihn noch einmal kurz auf die Lippen und spürte schon, wie der Schlaf seine Finger nach mir ausstreckte.
Sein „Ich liebe dich“ hörte ich nur noch ganz leise.

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